In der vergangenen Woche hat die Ukraine-Hilfe Berlin elf große Diesel-Generatoren im Wert von insgesamt 140.000 Euro in die Ukraine geliefert. Sie sichern die Stromversorgung der First Medical Union in Lwiw sowie des Notfallmedizinischen Zentrums in Kyjiw. Bei zweistelligen Minusgraden und ständigen russischen Angriffen auf die Energieversorgung sind diese Generatoren überlebenswichtig: Nur mit Strom funktionieren Heizung, Wasserversorgung und medizinische Geräte.
Auch die Kinder leiden unter dem Krieg: In der grenznahen Region Sumy müssen Schülerinnen und Schüler im Luftschutzkeller lernen, weil das Schulgebäude nicht mehr sicher ist. Dort sind mehrere Klassen in einem Raum untergebracht. Dank 33 Laptops und Kopfhörern, die wir geliefert haben, können die Kinder nun besser lernen. Mit weiteren Laptops wollen wir auch anderen Kindern helfen. Viele müssen wegen Russlands Krieg von Zuhause am Unterricht teilnehmen.
In unserer Berliner Benefiz-Galerie haben wir am 17. Februar ein kulturelles Zeichen gesetzt. Im Beisein des ukrainischen Botschafters Oleksii Makeiev, seiner schwedischen Amtskollegin Veronika Wand-Danielsson sowie Regisseur Evgeny Afineevsky zeigten wir dort die bewegende Doku ‘Children in the Fire’. Botschafter Makeiev nannte die Dokumentation „einen Film zum Nachdenken“ und forderte die Zuschauer auf, mit ihrer Unterstützung der vom Krieg gezeichneten Ukraine nicht nachzulassen. Noch bis Ende Februar sind in der Benefiz-Galerie die Malereien ukrainischer Kinder zu sehen.
Für die fortwährende Unterstützung unserer Arbeit danken wir allen ehrenamtlichen Helfern und Spendern. Ohne ihr Engagement könnten Stromaggregate, Laptops und andere Hilfslieferungen nicht zu den Menschen in der Ukraine gelangen, die sie dringend brauchen.







