1.145 Packungen Epilepsie-Medizin geliefert

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Dank unserer Spenderinnen und Spender konnten wir eine große Lieferung lebenswichtiger Epilepsie-Medikamente an das St. Nikolaus Hospital in Lwiw übergeben. Die Zerstörung von Medizin-Lagern durch russische Angriffe hat vielerorts in der Ukraine eine kritische Versorgungslücke gerissen. Besonders dramatisch ist die Lage für Menschen mit Epilepsie: Ohne tägliche Medikamente drohen ihnen schwere Anfälle und lebensbedrohliche Folgen.

Im März haben wir insgesamt 1.145 Einheiten Antiepileptika direkt an das Team um die Neurologin Dr. Olha Tychkivska geliefert. Mit dieser Menge können rund 400 Patientinnen und Patienten für die nächsten zwei Monate stabil weiterbehandelt werden.

Der Großteil der Hilfe kommt Kindern und Jugendlichen zugute. Etwa 10 Prozent der Lieferung ging an das benachbarte Erwachsenen-Krankenhaus, um Soldaten mit posttraumatischer Epilepsie nach Kopfverletzungen zu versorgen.

Als Ukraine-Hilfe Berlin unterstützen wir Ärztinnen und Ärzte vollständig ehrenamtlich. Durch den direkten Kontakt zum St. Nikolaus Hospital wissen wir genau, welche Präparate fehlen. Dank der langjährigen Kooperation mit beim Krankenhausversorger antares-apotheke Pharma Service in Hamburg erhalten wir günstige Preise und unsere Logistik sorgt für den sicheren Transport zur Klinik.

Diese Lieferung dient als lebenswichtige Überbrückung, bis die Lieferketten in der Ukraine wiederhergestellt sind. Jede Spende hilft, die Behandlung aufrechtzuerhalten und Leben zu retten.


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