Weitere Geländewagen und Kleintransporter sind in den umkämpften ukrainischen Regionen Donezk, Cherson, Sumy und Saporischschja angekommen. Ehrenamtliche der Ukraine-Hilfe Berlin haben die insgesamt zehn Evakuierungsautos in Deutschland gekauft und in die Ukraine überführt.
Dort werden sie von mutigen Helfern gefahren, um Zivilisten und Verwundete aus den von Russland angegriffenen Gebieten zu evakuieren. Eines der Autos ging an Misha „Grizzly“ Matviyev, einen ukrainischen Veteranen, dessen Geschichte der Dokumentarfilm „Second Wind“ erzählt.
Möglich wurden diese Hilfslieferungen durch eine weitere Spendensammlung des Videobloggers Torsten Heinrich. Er mobilisierte im April mit seiner inzwischen neunten Aktion über 500 Spender. Durch die gezielte Beschaffung von vorab geprüften Gebrauchtwagen konnten wir die gespendeten 34.000 Euro effizient einsetzen. Logistische Unterstützung leisteten uns Olimptrans, die Zollagentur Berlin, LK Trans und die Unterkünfte von Airbnb.org.
Insgesamt hat die gemeinnützige Ukraine-Hilfe Berlin damit 383 Rettungsfahrzeuge – darunter auch 31 Krankenwagen und 14 Feuerwehrautos – in die Ukraine gebracht. Doch weil Russland ständig Rettungskräfte angreift, werden auch viele Fahrzeuge zerstört. Jede Spende hilft, weitere dringend benötigte Rettungsautos zu beschaffen.







