Die Ukraine-Hilfe Berlin konnte in den vergangenen Wochen mehrere dringend benötigte Hilfsprojekte in der Ukraine realisieren. Der Schwerpunkt lag auf medizinischer Versorgung, Winterhilfe und der Unterstützung von Rettungskräften.
Für ein Krankenhaus in Lwiw wurden drei große Generatoren beschafft, um trotz anhaltender Strom- und Heizungsausfälle die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten. In vielen Regionen herrschen Temperaturen unter −10 Grad Celsius. Möglich wurde die Hilfe durch Spenden sowie die Unterstützung von Olimptrans.
Darüber hinaus haben wir Feuerwehr-Fahrzeug Nr. 11 in die Region Sumy überführt. Dort unterstützt es Rettungskräfte beim Bergen von Menschen aus Trümmern und beim Löschen von Bränden nach russischen Angriffen – oft unter Beschuss.
Auch die zivile Hilfe wurde ausgeweitet: In Tscherniwzi erhielten Geflüchtete aus der Ostukraine 700 Sets Thermounterwäsche aus ukrainischer Produktion. Zusätzlich konnten 2.000 Päckchen mit Hygieneartikeln und kleinen Aufmerksamkeiten an Pflegeeinrichtungen und Senioren verteilt werden.
Im Rahmen der laufenden TQ4UA-Spendensammlung von Jessica Berlin konnten im Jahr 2025 zudem 2.346 hochwertige Tourniquets beschafft werden. Gemeinsam mit der Leleka Foundation wurden sie an ukrainische Sanitäter verteilt. Ein Tourniquet kostet 14 Euro und kann im Notfall Leben retten.







